<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sägemühle Remblinghausen</title>
	<atom:link href="http://saegemuehle-remblinghausen.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://saegemuehle-remblinghausen.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 10:10:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Unser neuestes Angebot</title>
		<link>http://saegemuehle-remblinghausen.de/2011/10/22/unser-neuestes-produkt/</link>
		<comments>http://saegemuehle-remblinghausen.de/2011/10/22/unser-neuestes-produkt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 16:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Richard Meininghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://saegemuehle-remblinghausen.de/?p=1994</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Ist das nicht ein Wunschtraum aller Kinder? Aus echtem, reinem Holz hergestellt ist die schaukelnde Ente käuflich bei uns zu erwerben. Für nur 85,- € ein echtes Schnäppchen und die Kids werden noch im hohen Alter von Ihrer Kindheit auf der Schaukelente schwärmen. Greifen Sie zu und sichern sich eines der seltenen Stücke. Immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1995" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1995" title="DSCN8631" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/10/DSCN8631-300x225.jpg" alt="Schaukelente" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Der Traum aller Kids</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist das nicht ein Wunschtraum aller Kinder?</p>
<p>Aus echtem, reinem Holz hergestellt ist die schaukelnde Ente käuflich bei uns zu erwerben. Für nur 85,- € ein echtes Schnäppchen und die Kids werden noch im hohen Alter von Ihrer Kindheit auf der Schaukelente schwärmen. Greifen Sie zu und sichern sich eines der seltenen Stücke. Immer Mittwochs ab 14:30.</p>
<p>Viel Vergnügen bei der Anreise</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://saegemuehle-remblinghausen.de/2011/10/22/unser-neuestes-produkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Radmaschine</title>
		<link>http://saegemuehle-remblinghausen.de/2011/05/18/die-radmaschine-2/</link>
		<comments>http://saegemuehle-remblinghausen.de/2011/05/18/die-radmaschine-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 08:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Richard Meininghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://saegemuehle-remblinghausen.de/?p=1947</guid>
		<description><![CDATA[Die Radmaschine Unsere neueste Errungenschaft &#160; Wir freuen uns, dass wie endlich soweit sind, eine der wenigen Maschinen zur Herstellung von Wagenrädern mit dem original Zubehör und den alten, zugehörigen Werkzeugen der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Derartige Maschinen sind nur noch in ganz geringer Zahl in Deutschland zu finden, so dass wir über eine echte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Die Radmaschine</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1966" title="P1010068" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010068-300x225.jpg" alt="Unsere neueste Errungenschaft" width="300" height="225" /></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Unsere neueste Errungenschaft</strong></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns, dass wie endlich soweit sind, eine der wenigen Maschinen zur Herstellung von Wagenrädern mit dem original Zubehör und den alten, zugehörigen Werkzeugen der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Derartige Maschinen sind nur noch in ganz geringer Zahl in Deutschland zu finden, so dass wir über eine echte Rarität verfügen.</p>
<p><strong>Was ist das eigentlich, eine Radmaschine?</strong></p>
<p>Die Radmaschine wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, um die Herstellung von hölzernen Wagenrädern zu erleichtern. Ausgehend von einer normalen Drechselbank erfand man zusätzliche Aufbauten und ergänzende Getriebe, so dass fast alle Arbeitsschritte, die zur Herstellung eines Wagenrades notwendig sind, auf dieser Maschine ausgeführt werden können. Mit der fortschreitenden Industrialisierung wuchs auch das Transportaufkommen. Zwar gab es bald die Eisenbahnen, welche Güter übergrößere Entfernungen transportierten, für den Nahverkehr blieb aber weiterhin der Pferdewagen das wesentliche Transportgerät. Um den steigenden Bedarf zu decken waren deshalb größere Fertigungskapazitäten erforderlich, welche die rein handwerkliche Herstellung ergänzten.</p>
<p><strong>Beschreibung der Radmaschine und ihrer Einsatzmöglichkeiten.</strong></p>
<p>Nachfolgend werden die verschieden Stufen der Herstellung eines hölzernen Wagenrades auf der Radmaschine beschrieben und durch entsprechende Bilder ergänzt.</p>
<p><strong>•	Drechseln</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1968" title="Bild 1		Die Radmaschine in der Ausrüstung „Drechseln“	 " src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010041-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><br />
 </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bild 1		Die Radmaschine in der Ausrüstung „Drechseln“</strong></p>
<p>Die Arbeit beginnt mit der Herstellung der Radnabe auf der Drechselbank. In Bild 1 ist die    Radmaschine in der entsprechenden Ausrüstung zu sehen. Man erkennt den Reitstock links von der „Probenabe“ und ganz rechts den Spindelstock.  Im ersten Fertigungsgang wird die Außenkontur der Radnabe hergestellt. Auf dem Bild sieht man das erste Versuchsobjekt, die „Probenabe“.  Die Radnabe ist nur ansatzweise zu erkennen. Das Probestück wird auch in den folgenden Schritten weiter verwendet, ohne die Außenkontur endgültig fertig zu stellen.</p>
<p><strong>•	Bohren</strong></p>
<p>Im nächsten Schritt erhält die Nabe eine zentrale Bohrung, das Langloch. Die Radnabe wurde gerne aus</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1970" title="P1010050" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010050-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /> <img class="alignright size-medium wp-image-1971" title="P1010053" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010053-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bild 2		Radmaschine in der Stellung „Bohren“</strong> <strong>Bild 3		Der Löffelbohrer kurz vor dem Eingriff</strong></p>
<p>Eichenholz hergestellt damit sie den hohen Belastungen auch standhalten konnte. Das Langloch sorgte für eine bessere, gleichmäßige Trocknung des Rohlings und verhinderte die Rißbildung. Unter optimalen Verhältnissen lagerte die Nabe dann mindestens ein Jahr lang bis zur weiteren Verarbeitung . Bild 2 zeigt die Radmaschine in der Ausrüstung zur Herstellung des zentralen Langloches. Im Hintergrund erkennt man u. A. die verschiedenen Bohrer. In Bild 3 erkennt man einen Löffelbohrer. Diese Art von Bohrern wurden früher häufig benutzt. Die heute üblichen Spiralbohrer hatten sich noch nicht durchgesetzt.</p>
<p><strong>•	Herstellung der Schlitze für die Aufnahme der Speichen,  1. Schritt: Bohren</strong></p>
<p>Nachdem die Nabe ausreichend getrocknet war begann der eigentlich schwierigste Arbeitsschritt, das passgenaue Stemmen der Schlitze zur Aufnahme der Speichen. Die Herstellung der Speichen erfolgte in gesonderten Verfahren. Die elliptischen Speichen erhielten einen rechteckiger Fuß, den Speichenzapfen, der in die Radnabe eingepresst wurde. Dazu mussten die passenden Schlitze in die Nabe eingebracht werden. Auf der Radmaschine mussten dazu in einem ersten Schritt Bohrungen in gleichem Abstand in</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1972" title="P1010063" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010063-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bild 4	   Radmaschine bereit zum vorbereitenden Bohren der Speichenschlitze</strong></p>
<p>den Umfang der Nabe gebohrt werden. Die Nabe wird quer zur Achse der Radmaschine montiert. In Bild 4 sieht man die „Probenabe“ mit den ersten Bohrungen. Die gleichmässige Verteilung der  Bohrungen über den Umfang stellt eine Lochscheibe sicher, (Siehe Bild 6). Mit Hilfe dieser Lochscheibe können der Belastung angepasst entsprechend viele Speichen gleichmässig über den Umfang verteilt in der Nabe angeordnet werden. In dem ersten Schritt werden nun diese Bohrungen angebracht. Der Durchmesser der Bohrung entspricht der Breite des Speichenzapfens.</p>
<p><strong>•	Herstellung der Speichenschlitze,  2. Schritt: Stemmen der Schlitze</strong></p>
<p>Zum Stemmen der Schlitze muss die Radmaschine so vorbereitet werden, dass die Spindel nicht</p>
<p><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1974" title="P1010069" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010069-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><br />
 </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bild 5 Blick auf das Räderwerk der Radmaschine beim Stemmen der ersten Schlitze</strong></p>
<p><strong> </strong>mehr  gedreht werden kann, das passende Stemmeisen in den Spindelkopf eingesetzt werden und schließlich die Zahnräder an der Rückseite der Radmaschine so geschaltet werden, dass die Spindel eine Stoßbewegung ausführt. In Bild 5 sind die ersten Versuche zur Herstellung entsprechender Speichenschlitze an unserer „Probenabe“ zu sehen. Bild 6 zeigt einen Blick auf die Lochscheibe, welche die gleichmäßige Verteilung der Schlitze sicher stellt. Bild 5 zeigt auch einen Blick auf die das Räderwerk auf der Rückseite der Radmaschine. Das oberste Zahnrad ist verschiebbar und kommt nur in der Stellung „Stemmen“ zum Eingriff. Weitere Änderungen,deren Beschreibung hier zu weit führen würden sind notwendig, um die Stoßfunktion sicher zu stellen. In Bild 3 ist unten ein Handrad sichtbar, mit dessen Hilfe ein Schlitten quer zur Achse des Drechselbankbettes bewegt werden kann. So kann auch der Schlitz in die Radnabe gestemmt werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1975" title="P1010066" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010066-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bild 6	 Blick auf die Lochscheibe in der Stellung „Bohren“ und „Stemmen“</strong></p>
<p><strong> Schneiden der Speichenzapfen</strong></p>
<p>Sind die Speichen in die Radnabe eingesetzt müssen an das Speichenende runde Speichenzapfen angeschnitten werden.  Auch dazu verfügen wir über das erforderliche Zubehör vor allem aber über die entsprechenden Werkzeuge. Bild 7 zeigt die Radmaschine mit der Halterung und dem Schneidewerkzeug, um an die Speichenenden den runden Zapfen anzuschneiden. Im Hintergrund sind die verschiedenen Schneidwerkzeuge zum Anschneiden der Zapfen an die Speichen zu erkennen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1978" title="P1010077" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010077-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bild 7     Anschneiden der Zapfen an die Speiche</strong></p>
<p>Die Speichen selbst werden nach wie vor von Hand angefertigt.</p>
<p><strong>Bohren der Felgen</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1979" title="P1010084" src="http://saegemuehle-remblinghausen.de/wp-content/uploads/2011/05/P1010084-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bild 8			Bohren eines Felgenstücke</strong></p>
<p>Schließlich müssen auch noch die Felgen gebohrt werden, damit sie auf die Speiche aufgesetzt werden können. Die Felgen setzen sich aus mehreren Einzelstücken zusammen, welch nach vorhandenen Schablonen ausgeschnitten werden. Damit die Bohrungen die richtige Ausrichtung erhalten werden sie auf der entsprechenden Vorrichtung gebohrt, welche Bild 8 zeigt.</p>
<p><strong>Abschließende Arbeiten</strong></p>
<p>Nachdem die Felgenstücke auf die Speichen aufgesetzt worden sind geht das Rad zum Schmied, damit dort der eiserne Radreifen in glühendem Zustand auf die Felge gesetzt werden kann. Der Reifen hält, einmal abgekühlt, das Rad zusammen.  Und ganz zum Schluss erhält die Nabe eine konische Bohrung, in welche die Laufbuchse eingeschlagen wird. Leider fehlt uns für diese  Vorrichtung ein entscheidendes Einzelteil.</p>
<p>Wie vielfältig die Herstellung eines Wagenrades ist kann man sicherlich schon erkennen. Um so mehr muss man die Stellmacher bewundern, welche Wagenräder auf die herkömmliche Art, also ohne Radmaschine, hergestellt haben. Aber auch den Erfindern der Radmaschine gebührt unser Respekt.	 Wir freuen um so mehr, dass wir ein solches Wunderwerk in unserer Sägemühle vorzeigen können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://saegemuehle-remblinghausen.de/2011/05/18/die-radmaschine-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

